Samstag 16.11.2019, 14-17 Uhr

„Die Last der Vorurteile: Schon mal in einer Schublade gelandet?“

Ein Workshop aus dem Projekt „Dialog FÜR Demokratie“

Christliche und muslimische Mitgliedsverbände des BJR haben sich zusammengetan, um den Dialog der Religionen für ein Mehr an Demokratie in der bayerischen Jugendarbeit fest zu verankern. Das Gespräch zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen will interreligiöse und -kulturelle Kompetenz fördern. Eine solche Kompetenz setzt keine bekenntnisorientierte Haltung voraus, sondern zielt auf eine allgemeine Sprachfähigkeit im Umgang mit religiöser und kultureller Vielfalt. Hierdurch können Dialoge über gesellschaftsrelevante Themen vorurteilsfrei und wissensbasiert geführt werden. Das Ziel ist, trotz konfliktreicher Herausforderungen Vielfalt als Chance und Bereicherung wahrzunehmen.

Das Thema des Workshops:

Die Last der Vorurteile: Schon mal in einer Schublade gelandet? Allzu oft landen Menschen in vorgefertigten Schubladen. Das Aussehen, der Name oder religiöse Symbole wie ein Kopftuch, ein Kreuz oder eine Kippa werden mit Charaktereigenschaften verknüpft: So wird ein Mensch, ohne Einfluss darauf nehmen zu können, vorverurteilt.

Wie kann man mit Vorurteilen umgehen, was kann man ihnen entgegensetzen? Wo hat man selbst, bewusst oder unbewusst, Menschen in Schubladen gesteckt?

In dem Workshop sollen die Mechanismen von Vorurteilen offengelegt werden, eigene Assoziationen hinterfragt und durch einen gemeinsamen Dialog Vorurteile abgebaut werden.

 

Referentin:
Dr. Eva Riedl, Projektkoordinatorin „Dialog FÜR Demokratie“, BJR